Bilder skalieren, ohne den wichtigen Teil zu verlieren

Ein Shop braucht vielleicht ein quadratisches Bild, Ihr Original ist aber breit. Entscheiden Sie nicht nur über Maße, sondern auch darüber, welche Teile fehlen dürfen.

Erst die Form, dann die Pixelzahl

Das Seitenverhältnis beschreibt Breite zu Höhe, nicht die Dateigröße. Es zu bewahren erhält die Form von Gesichtern und Kreisen; unabhängige Maßänderungen können sie verzerren.

Für eine kleinere Fassung desselben Bilds behalten Sie das Verhältnis bei. Bei fester Zielform wählen Sie bewusst zwischen vollständigem Bild mit Rändern und flächenfüllendem Beschnitt.

Quellen: MDN — Aspect-preserving contain and cover, and stretched fill

Beschnitt ist auch eine Inhaltsentscheidung

Einpassen erhält das ganze Bild und lässt eventuell Ränder. Ausfüllen wahrt die Proportionen, schneidet aber Überstände ab. Strecken füllt ohne Beschnitt, kann jedoch verzerren.

ToolRoof schneidet mittig zu und erkennt das Motiv nicht automatisch. Prüfen Sie Ränder und Schrift: Einen Preis, ein Logo oder wesentlichen Dokumentteil zu entfernen ändert mehr als das Aussehen.

Quellen: MDN — Aspect-preserving contain and cover, and stretched fill

Auch das sichtbare Ergebnis prüfen

Das Werkzeug verarbeitet statische JPEG-, PNG- und WebP-Bilder lokal. Animationen gehören nicht dazu; Vergrößern verspricht keine Details, die im Original fehlen.

Bewahren Sie das Original auf und betrachten Sie die Ausgabe in der geplanten Größe. Prüfen Sie bei Transparenz das Format: JPEG nutzt die gewählte Hintergrundfarbe statt Transparenz.

Beispiel: ein breites Foto in einem Quadrat

Eine Quelle von 1600 × 900 wird beim Einpassen in 800 × 800 mit 800 × 450 dargestellt; oben und unten bleiben je 175 Pixel Rand. Nichts fehlt, aber das Foto füllt das Quadrat nicht.

Ausfüllen entnimmt mittig 900 × 900, entfernt auf jeder Seite 350 Quellpixel und skaliert auf 800 × 800. Liegt das Produkt am Rand, kann Einpassen besser sein, auch wenn ein anderes Foto beschnitten schöner aussieht.

Quellen