Grundpreis: Günstiger je Kilo heißt nicht weniger ausgeben
Eine billigere Packung kann deutlich weniger enthalten. Eine günstigere Kilomenge kann trotzdem höhere Ausgaben verlangen als nötig. Der Grundpreis zeigt die Rechnung; der nutzbare Bedarf bleibt wichtig.
Preis durch Gesamtmenge teilen
Grundpreis = Gesamtpreis ÷ Gesamtmenge. Bei Mehrfachpackungen zuerst Inhalt je Packung mit der Anzahl multiplizieren. Alles je Kilogramm oder Gramm vergleichen, nicht Liter und Milliliter mischen.
Auch die Währung muss gleich sein. Bei anderer Qualität, Konzentration oder Verwendung vergleicht die Rechnung nur die angegebene Menge, nicht den gesamten Produktwert.
Den Preisumfang prüfen
Nutzen Sie tatsächlich zahlbare Preise unter vergleichbaren Bedingungen. Stellen Sie einen Mitgliederpreis nicht unkommentiert einem allgemeinen Preis gleich und vergessen Sie keine Pflichtkosten.
Ist der Setpreis bereits gesamt, multiplizieren Sie ihn nicht nochmals mit der Packungszahl. Klären Sie, ob das Etikett eine Packung oder das ganze Angebot meint.
Theoretische Ersparnis und genutzte Menge
Die größere Packung kann je Einheit gewinnen und sofort mehr Geld verlangen. Ungenutzter Überschuss macht nicht die gesamte scheinbare Ersparnis praktisch nutzbar.
Behalten Sie für kleine Mengen genug Dezimalstellen und runden Sie zuletzt. Frühes Runden kann verschiedene Angebote gleich erscheinen lassen.
Beispiel: Doppelpack oder Einzelpackung
Ein fiktives Angebot enthält 2 Packungen zu 750 Gramm für insgesamt 27. Seine 1,5 Kilogramm kosten 18 je Kilo. 1,2 Kilogramm für 22,8 kosten 19 je Kilo; der Doppelpack gewinnt beim Grundpreis.
Brauchen Sie nur 1,2 Kilogramm, zahlen Sie beim Set dennoch 27 statt 22,8 und erhalten 0,3 Kilogramm zusätzlich. Ob Sie den Überschuss nutzen, bestimmt den echten Vorteil; Division allein beantwortet das nicht.