Arbeitszeit: Stunden und Minuten richtig als Dezimalstunden addieren
Ein häufiger Fehler im Stundenzettel passiert vor der Multiplikation: Minuten werden als Hundertstel einer Stunde behandelt. Rechnen Sie jede Dauer zuerst in Minuten um und addieren Sie dann für Wochenstunden oder einen festen Stundensatz.
Minuten sind keine Dezimalstellen
Eine Stunde hat 60 Minuten. 45 ÷ 60 = 0,75; daher sind 7 Stunden 45 Minuten gleich 7,75 Stunden. 7,45 Stunden bedeuten dagegen 7 Stunden 27 Minuten.
Addieren Sie ganze Minuten und runden Sie bei Bedarf erst die Endanzeige. Wenn jede Schicht vorher gerundet wird, kann sich die Summe vieler Schichten verändern.
Pausen und Schichten über Mitternacht
Die rechnerische Nettodauer ist Ende minus Beginn minus der auszuschließenden Pause. Eine Pause darf nicht länger als die Schicht sein. Ob sie bezahlt wird, richtet sich nach der Arbeitsvereinbarung, nicht nach der Subtraktion.
Bei Beginn am Abend und Ende am Morgen muss das Ende als Folgetag angegeben werden. Ein Sommerzeitwechsel erfordert Datum und Zeitzone; eine Rechnung nur mit Uhrzeiten misst diesen Fall nicht genau.
Ein einfacher Betrag ist keine Lohnabrechnung
Stunden mal einheitlicher Stundensatz ergeben eine Bruttorechnung zu diesem Satz. Überstundenzuschläge, Steuern, Zulagen oder Pausenansprüche werden nicht automatisch berücksichtigt.
Prüfen Sie jede Schicht getrennt und tragen Sie denselben Zeitraum nicht doppelt ein. Bewahren Sie Beginn, Ende und Pause auf, um Abweichungen zu anderen Aufzeichnungen zu klären.
Beispiel: 2 Schichten, eine Summe
09:10 bis 17:40 sind 8 Stunden 30 Minuten. Nach 45 Minuten Pause bleiben 7 Stunden 45 Minuten oder 7,75 Stunden. Bei einem beispielhaften festen Stundensatz von 80 ergibt das 620 vor weiteren Regeln.
Eine zweite Schicht von 22:30 bis 06:15 am Folgetag dauert 7 Stunden 45 Minuten. Nach 30 Minuten Pause bleiben 7,25 Stunden. Zusammen sind es 15 Stunden und zum selben Satz rechnerisch 1200.